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Verwechslungsgefahr von Bärlauch mit Maiglöckchen und Herbstzeitlose

Theoretisch ist es möglich diese drei Pflanzen zu verwechseln. Mit ein paar hilfreichen Tipps ist es jedoch möglich sie zu unterscheiden.

 

Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Geruch. Nur Bärlauch riechen nach Knoblauch. Die Blätter der Pflanze sind weich und breit-oval. Die Unterseite ist matt und eher nach unten hängend. Sie besitzen jeweils einen Blattstängel, welcher dreikantig und hohl ist. Typischerweise wächst Bärlauch im Wald, meist in der Nähe eines Baches, da es die Feuchtigkeit liebt. Die Blüten sind weiß und wachsen als Sammelblüte, nach oben stehend.

 

Am häufigsten wird Bärlauch mit dem Maiglöckchen verwechselt, da die Blätter ebenfalls breit-oval sind. Die Blattunterseite ist glänzend und aus dem Stängel wachsen, anders als beim Bärlauch, zwei große Blätter, die diesen umfassen. Während der Bärlauch eine Zwiebel ausbildet, wachsen dem Maiglöckchen waagerechte, rhizomartige Wurzeln. Die Blüten des Maiglöckchens sind, wie der Name verlauten lässt, glockenförmig und hängen traubenartig herunter. Medizinisch gezielt angewendet, ist es eine gute Heilpflanze. Bei Einnahme in größeren Mengen kann es zu Übelkeit und Herzrhythmusstörungen führen.

 

Anders als der Bärlauch bildet die Herbstzeitlose ihre Blüten erst im Herbst aus. Zudem sind diese leicht violett. Die Blätter sind länglich-oval, sind glänzend auf beiden Seiten und erinnern eher an Tulpenblätter. Anders als Bärlauch ist die Herbstzeitlose eher auf Wiesen zu finden. Schon ab 50 Gramm der Blätter kann der Tod eintreten.

 

 

Quelle:

https://experimentselbstversorgung.net/baerlauch-maigloeckchen-oder-herbstzeitlose/