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07_2016 – Der Hibiskus

Der Hibiskus

 

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Der Hibiskus, auch genannt Sabdariff-Eibisch, afrikanische Malve, Sudan-Eibisch, Karkade, Roseneibisch oder schlicht Eibisch ist eine aus Südostasien stammende Pflanze. Im 16. Jahrhundert wurde die Pflanze kultiviert und ist seitdem eine beliebte und schön anzusehende Pflanze. Es gibt sie in Form von Sträuchern, Bäumen oder als krautige Pflanze.
Der Hibiskus gehört zu den Malvengewächsen und ist bei Schildkröten sehr beliebt.
Die Blüten der Pflanze erstrecken sich von weiß über rosa, pink, bläulich/ violett bis rot. Einige sind auch mehrfarbig. Sie sind einzeln an der Blattachse ansässig und bestehen aus fünf Blättern. Die Laubblätter sind gestielt und gelappt.
Damit die Blütenpracht jedes Jahr erneut zum Vorschein kommt, sollte man den Hibiskus im Frühjahr kräftig stutzen.
Die Pflanze ist ein wahrer Sonnenanbeter, Staunässe mag er jedoch nicht. Er sollte jedoch immer gut gegossen werden, da bei Trockenheit schnell die Blüten fallen gelassen werden.
Zu bis zu 30% besteht der Hibiskus aus Pflanzensäuren, wie Zitronen-, Wein-, Apfel- und Hibiskussäure. Aber auch Anthocyane, Pektine, Schleimpolysaccharide, Phytosterole und Flavonoide sind Bestandteile der hawaiianischen Nationalpflanze. Die „unvergängliche Blume“ steht für Durchhaltevermögen und Entschlossenheit. In China bedeutet er Pracht, Reichtum, Ruhm und sexuelle Anziehungskraft eines Mädchens. In Malaysia schmücken Frauen ihr Haar mit den Blüten.
Der Hibiskus hat verschiedene Heilwirkungen. Bei uns wird er vor allem in der Homöopathie aufgrund der zahlreichen Fruchtsäuren als Abführmittel verwendet. Ihm werden zudem auch antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben, sodass er eine innerliche Anwendung bei Erkältungen, Entzündungen des oberen Atemweges und des Magens findet. Für zahlreiche Gerichte wie, Eistee aus Hibiskusblüten oder Hibiskuslikör wird er verwendet.
Beim Kauf einer Pflanze sollte diese erst einige Zeit in „Quarantäne“ gehalten werden, da diese oftmals noch Düngemittel enthalten, welche für Schildkröten ungesund sind.
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Schildkröten fressen sowohl die Blätter, als auch die Blüten sehr gern. Die Pflanze bevorzugt einen nährstoffreichen Boden, welche gut umgesetzt werden, wodurch den Schildkröten ein nährstoffreiches Futter geboten wird.
Für Schildkröten, die aus gesundheitlichen Gründen im Winter nicht starren können, können die Blüten getrocknet werden.
Auch als Schattenspender ist die Pflanze sehr gut für das Gehege geeignet und heruntergefallene Blüten werden direkt verspeist.
Wie immer gilt jedoch: Die Mischung macht´s. Als Alleinfutter ist der Hibiskus nicht geeignet. Unseren Tieren sollten verschiedene Futterpflanzen zur Verfügung stehen.
Rezepte:
Hibiskusblütenlikör
100 gr getrocknete Hibiskusblüten mit 100 gr Zucker in eine Flasche geben und mit einer Flasche Wodka (0,7 Liter) übergießen. Dies nun für ca. 6 Wochen stehen lassen. Da sich der Zucker schwer löst, immer mal wieder schütteln, bis dieser komplett aufgelöst ist. Sollte es nicht süß genug sein, kann noch etwas nachgesüßt werden. Sobald der gewünschte Geschmack erreicht ist, kann getrunken werden.
Eistee aus Hibiskusblüten:
Zwei Teelöffel Blüten werden mit kochendem Wasser übergießen. Diese nun ca.10 Minuten ziehen lassen. Den Tee mit Zucker abschmecken und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Für eine spezielle Note, kann im Anschluss eine halbe Zitrone ausgepresst und in den Tee gegeben werden.
Eine Glaskaraffe mit Eiswürfel und dem Tee füllen. Zur Verschönerung können auch Zitronenscheiben in die Karaffe gegeben werden.

 

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