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05_2017 – Die Nachtkerze

Die Nachtkerze

Die Nachtkerze hat viele Namen. Wie Abendblume, Nachtstern, Rapontika, Sommerstern, Weinblume, Nachtblume, Schinkenwurz, Rübenwurzel, Eierblume, Hustenblume oder Süßwurzel.

Sie trägt ihren Namen zu Recht, da sich die hellgelben Blüten zu Beginn der Nacht öffnen und ihren süßlichen Duft entfalten. Ihr aufrechter Wuchs erinnert an eine Kerze. Im ersten Jahr bildet sich lediglich eine Rosette aus Blättern, im zweiten Jahr entwickelt sich ein Stängel, der senkrecht nach oben wächst und an dem die Blüten entstehen. Die Bestäubung der Blüten wird von Nachtfaltern erledigt.

Ursprünglich stammt die Nachtkerze aus Nordamerika, wo sie von den Indianern zur Linderung von Hautkrankheiten genutzt wurde. Heutzutage findet sie vielseitig Anwendung in der alternativen Heilmedizin. So wird sie bei Allergien, Asthma, Magen-Darm-Erkrankungen, Husten, Multiple Sklerose, Wechseljahrbeschwerden und bei diversen Hauterkrankungen, wie Neurodermitis, Ekzeme und Schuppenflechte angewendet, da sie krampflösend, entzündungshemmend, beruhigend und verdauungsanregend wirkt. Als Tee eingenommen entspannt dieser und hilft bei Krämpfen.

Doch nicht nur in der Medizin findet die Pflanze Anklang. Auch in der Küche wird das Nachtkerzenöl zur Zubereitung von Salaten genutzt.

Im jungen Stadium werden die Blätter der Pflanze von den Schildkörten angeknabbert, später jedoch meist verschmäht. Die Blüten jedoch sind sehr beliebt und abends erfolgt ein regelrechte „Run“ auf die Blüten immer mit der Hoffnung, das einige herunterfallen.

Die Pflanze ist ein sehr gutes Futtermittel, da sie allerhand Nährstoffe besitzt. So enthält sie viele Ballaststoffe, Calcium, Magnesium, Phosphor, Gerbstoffe und Eiweiß.

Quellen:

http://gesund.co.at/nachtkerze-heilpflanzenlexikon-23216/

http://www.100-gesundheitstipps.de/heilpflanze-nachtkerze.html

Patty Sue – Die Schildkröte